Felix
Mendelssohn-Bartholdy
William Thomas Best war der
renommierteste Konzertorganist Englands des 19. Jahrhunderts. Er bearbeitete
weit über 150 Werke der Musikliteratur für Orgel.
Mendelssohns Präludium und
Fuge e-moll für Klavier erschien 1842 im Druck.
Thema (in Tenorlage) und
Begleitung (in der
Oberstimme) des Präludiums werden in einer Art Prolog nacheinander vorgestellt.
Beide Motive bilden das gesamte Material des rastlos eilenden Stückes.
Die Fuge beginnt mit einem
ungewöhnlichen Septimsprung in ganzen Noten, welcher anschließend durch einen
abwärtssteigenden Skalengang in punktierten Notenwerten ausgefüllt wird.
Guy Weitz
Guy Weitz,
Zeitgenosse von Marcel Dupré, stammt aus Belgien; er studierte in Paris bei
Widor und Guilmant. Er war dann Professor an Konservatorium in Liège;
mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs wanderte er nach England aus, wo
er zunächst Organist an Westminster, später an der Jesuiten-Kirche war.
Die 1. Symphonie ist
meisterhaft komponiert und nutzt raffiniert die Möglichkeiten der symphonischen
Orgel. Das Motto zu Beginn des ersten Satzes erscheint am Ende des Finalsatzes
in gesteigerter Form und bildet so eine Klammer. Die Themen der drei Sätze
entstammen der Gregorianik (Ave Maria; Stabat Mater dolorosa; Ave Maris stella).
Der
erste Satz lässt den Einfluß Cèsar Francks deutlich erkennen. Der zweite Satz
schildert die Schmerzen Marias unter dem Kreuz, ausgedrückt durch
spannungsgeladene Akkorde und kühne Modulationen; im ruhigen Schluss erklingt
im Tenor das Thema „Ave Maria“. Der letzte Satz ist eine Toccata in ABABA
Form, über wogenden Akkordbrechungen erklingt im Pedal das Thema, das später
in den B-Teilen kanonisch zwischen Sopran und Bass erscheint. Eine Coda beschließt
triumphal des Werk.
Franklin
D. Ashdown
Seine Werke können
als typische zeitgenössische amerikanische Orgelmusik angesehen werden:
handwerklich solide gearbeitete Stücke mit einem Schuß von „American way of
life“, denen man einfach gerne zuhört, m.a.Worten: Beste musikalische
Unterhaltung.
Zwischen Ritornellen
erklingt dreimal eine Melodie, die rhythmisch variiert und auch eine klangliche
Steigerung erfährt.
Dem Franciscan Pastorale liegt
das amerikanische Lied „All Creature of Our God and King“ zugrunde,
das auch im Verlauf des Stückes zitiert wird. (Text nach Franz von Assisi; die
Melodie findet sich auch im Gotteslob Nr. 576 „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“, M: Köln 1623)
Marcel Lanquetuit
Seine Komposition
ist eine typischer Vertreter des Genres „französisch-symphonische
Orgeltoccata“: rastlos pulsierende Akkorde in der Manualen erklingen über
einer Melodie im Pedal; durch trugschlußartige Wendungen erscheint das Stück
in ständig neuem Licht.
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Konzert
am 16.September 2001
Julia Bauer (München/Mainz),
Sopran und Peter Alexander Stadtmüller (Mainz), Orgel, bringen Werke von Eben,
Fink, Krieger, Piazza, Purcel, Reger und Rinck für Orgel und Sopran zur Aufführung.
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Magnus
Heiter, Tübingen
Eine herzliche Einladung ergeht zum nächten Orgelkonzert,
welches am Sonntag, den 17. Februar um 18.00 Uhr stattfindet. Magnus Heiter (Tübingen)
spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Morton Feldmann und
Max Reger.
Magnus Heiter (geb. 1972) erhielt seine erste
musikalische Ausbildung in Heidenheim. Von 1993-1997 studierte er katholische
Kirchenmusik in Rottenburg (Orgel bei Bernhard Ader und Gerd Kaufmann), seit
1999 Schulmusik und Anglistik in Stuttgart (Orgel bei Ludger Lohmann). Von 1995
-1997 war er nebenberuflicher Organist in Stuttgart und am Rottenburger Dom,
anschließend Kirchenmusiker in Leutkirch und Friedrichshafen. Seit 1999 ist er
in Böbingen an der Rems tätig.
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Konzert
am 28. April 2002
Ausführende:
Monika Stadtmüller, Oboe und Englischhorn
Peter A. Stadtmüller, Orgel
Johann Sebastian
Bach Präludium und Fuge C-Dur, BWV 545
1685-1750
Johann Ludwig
Krebs Fantasia f-moll für Oboe und Orgel
1713-80
Joseph
Gabriel Rheinberger Sonate Nr. 3, G-Dur, op. 88 (1875) (Pastoralsonate)
1839-1901
Pastorale; Con moto
Intermezzo; Andanto con moto
Fuge; Non troppo allegro
Rhapsodie Des-Dur für Oboe und Orgel
nach dem Andante der Orgelsonate f-moll, op. 127
Max
Reger Benedictus, op. 59,9
1873-1916
Bernhard Krol Antifona für Englischhorn und Orgel, op. 53
geb. 1920
Daniel
Pinkham 5 Stücke aus „Saints' Days“ (1999)
geb. 1923
St. Brigid von Irland
St. Gabriel
St. Georg
St. Christopher
St. Michael
Calvin
Hampton Variationen über „Amazing Grace“ für Englischhorn und Orgel
1938-84
(1983)
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Konzert am 16. Juni 19:00 Uhr
Ausführende:
Elisabeth Zawadke
Guy
Bovet (1942) 12 Tangos Ecclesiasticos
1. Tango primero, de 1er tono,
canonigo, sobre Ave Maris Stella
2. Tango de 2do tono, para
los Barbaros teutónicos que pisan la Musica con
los piés
3. El mismo Tango de 2do tono,
para tocar con las manos
4. Tango de tercer tono
proibido, dicho de la Princesa
5. Tango de cuarto tono de
falsas, per l'Elevatione
6. Tango de quinto tono de
mano izquierda
7. Tango de sexto tono, de
batalla
8. Tango de setimo tono, a
modo de Habanera con aparición milagrosa del
famoso J.S.
Bach
9. Tango de octavo tono,
sobre el Veni Creator
10. Tango de medio registro de tiple de noveno tono, de Polonia
11. Tango de decimo tono, dicho del Gato
12. Tango de undecimo tono, a modo de Bossanova
13. El Tango de los Tangos
Die zwölf "Tangos Ecclesiasticos" von Guy Bovet entstanden im Jahr
2000 im
Zusammenhang mit seinen Arbeiten über altspanische Orgelmusik, insbesondere
mit der Herausgabe der Werke von Francisco Correa de Arauxo. Sie sind vor
allem für die Darstellung auf historischen Instrumenten gedacht und befinden
sich auf verschiedenste Weise im Spannungsfeld zwischen kirchlicher Musik
(ecclesiasticos) und der Welt des Tangos. Es handelt sich also hier zumeist
nicht um tanzbare Tangos, sondern um Orgelwerke mit Bezug zu verschiedenen
Stationen der Musikgeschichte, aber immer in der unverwechselbaren
musikalischen Sprache Guy Bovets, die ihre Einheit durch ihren
unterschiedlichen Bezug zur Welt des Tangos bekommen. Der gesamte Zyklus
wird, gespielt von Elisabeth Zawadke, in den nächsten Monaten auf CD
erscheinen.
Zu den einzelnen Tangos
1. Die Sammlung beginnt mit einem Tango im ersten Ton. Er wird im Pleno
gespielt und im Pedal erscheint der c.f. Ave Maris Stella in einer
Zungenregistrierung. Der Mittelteil wechselt auf das kleinere Pleno des
Positivs und wechselt schließlich mit dem Laufwerk wieder zurück.
2. Ein Tango für Pedal solo für "die teutonischen Barbaren, die die Musik
mit
Füßen treten." Es ist hier an die deutschen Orgeln gedacht, die schon früh
über ein großes ausgebautes Pedal verfügten. Dieser Pedaltango ist ziemlich
virtuos, bis zu dreistimmig und geht von einem Pedal im Umfang von C bis f
aus. Er ist mit starken Registern zu spielen.
3. Es handlet sich hier um eine Fassung des vorigen Tangos für Manual, zu
spielen mit einer Aliquotregistrierung
4. Der dritte Kirchenton, Tonart des nächsten Tangos, galt in der
Vergangenheit als verboten, weil er mit einem Halbtonschritt beginnt und eine
vollkommene Kadenz nach den strengen Tonsatzregeln der damaligen Zeit nicht
möglich war. Daraus ergibt sich eine gewisse Nähe zu den Modi, mit denen man
im Morgenland die sinnlichen Tänze der Prinzessinnen aus 1001 Nacht zu
begleiten pflegte.
5. Der folgende Tango ist im Stil einer italienischen Elevationstoccata mit
ihren Vorhalten und Dissonanzen gehalten, ein von ferne an Tango erinnerndes
Motiv taucht zwischendurch kurz daraus auf, um sogleich wieder zu versinken
6. Der Tango im fünften Ton ist für ein Solo in der linken Hand komponiert,
das mit einem Zungenregister gespielt wird.
7. Hier folgt ein Tango in der Art einer Batalla, gespielt auf den
Zungenregistern der Orgel
8. Der Tango im siebten Ton ist eine Habanera. Nach einer kurzen Einleitung
erklingt das typische Motiv einer Habanera in der linken Hand, kombiniert mit
einem Triolenrhythmus in der rechten Hand. Bovet schafft hier eine
Kombination der Atmosphäre in Havanna/Cuba und läßt dort in der Mitte des
Stückes (da die Tangos ja ecclesiastico sind) J.S. Bach auftreten
9. Der folgende Tango steht im 8. Ton, wird im Pleno gespielt und im Pedla
erscheint nach einer kurzen Einleitung der c.f. Veni Creator. Am Schluß geht
das Stück in sehr kurzer Zeit durch den Quintenzirkel, was darstellt, daß
sich der Heilige Geist über den ganzen Erdkreis verteilt.
10. Der Tango im neunten Ton hat den Beisatz "de Polonia". Hier ist
der Bezug
zu F. Chopin gemeint, aber auch auf den Papst verwiesen, der aus diesem Land
stammt. Es handelt sich um ein ausgedehntes Solo in der rechten Hand auf dem
Cornet
11. Der Tango im zehnten Ton, genannt "die Katze" ist wiederum ein
Solo für
die rechte Hand, zu spielen auf der Vox humana mit Tremulant. Es imitiert die
Rufe, Sprünge, Bewegungen einer Katze und ist entsprechend etwas frei zu
gestalten.
12. Beim nächsten Tango handelt es sich um einen Bossanova, einen Tanz,
berühmt in Brasilien. Er wird auf zarten Registern gespielt und wird bestimmt
durch folgenden Rhythmus: 3+3+2. Diese Rhythmusteilung findet sich allerdings
auch in Werken von Aguilera, Bruna, Correa, Coelho und anderen, was den Bezug
des Bossanova aus Rio de Janeiro zur Tradition der altspanischen Orgelmusik
wieder herstellt.
13. Dieser letzte Tango im zwölften Ton auf C wird auf dem Pleno gespielt,
ein großer Abschluß dieses Zyklus.
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Konzert am 26. Januar
2002
Die
Reihe 12 / 2003 der Orgelkonzerte in St. Albertus Magnus, Oberesslingen,
Hasenrainweg 40, wird am Sonntag, den 26. Januar 2003 um 18.00 Uhr mit einem
Konzert des Duos „HORN &
PIPE“ – Jazz für Saxophon und Kirchenorgel –
eröffnet. Die beiden Musiker Stephan Lenz (Orgel), Weinstadt und
Peter Dußling (Saxophon), Waiblingen, spielen eigene Werke und Arrangements.
Die
Presse meint: Horn & Pipe begann im Sommer 1995 mit einem eher lockeren
Zusammentreffen für die musikalische Begleitung einer Hochzeit. Es sollte sich
als Grundstein für ein außerordentlich erfolgreiches Ensemble erweisen. Horn
& Pipe ist ein Paradebeispiel für Synergieeffekte. Hier musizieren zwei
Musiker, die über ihr Zusammenspiel hinaus weit mehr als nur eine musikalische
Freundschaft verbindet. Es verschmelzen musikalische Vorstellungen von Jazz und
Pop mit denen von Klassik und Kirchenmusik. Dieses geschieht mal fetzig, groovig,
mal meditativ, nachdenklich in eigenen Arrangements von Bach, Jazzstandarts,
Kirchenliedern und Gospels.
Hinzu
kommt für die Konzertbesucher ein faszinierendes Raum-Klangerlebnis. Das
Zusammenspiel von Kirchenorgel und Saxophon ergänzt sich hervorragend zu einem
den ganzen Kirchenraum erfüllenden, nicht mehr differenzierbaren Klanggebilde.“
Eine
Anmerkung in eigener Sache:
Um
jedermann den Eintritt zu ermöglichen, erheben wir bewusst keinen Eintritt.
Dennoch sind wir auf ihre Spenden angewiesen.
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28. Januar 2007,
18.00 Uhr - horn
& pipe, Peter Dußling, Saxophon,
Stephan Lenz, Orgel
Geradezu leidenschaftlich begegnen sich
der Jazzmusiker Peter Dußling und der studierte Pianist aus dem „ernsten“
Lager, Stephan Lenz und schaffen ein erlebenswertes gleichgewichtiges
Miteinander von Jazz, Klassik, Kirchenliedern und eigenen Kompositionen. Dabei fühlen
sich beide auch im Revier des anderen gleichermaßen wohl. Horn & Pipe
erfreuen den Hörer weit hinaus über den frischen Wind aus Orgelpfeifen und dem
Saxophon:
Neben den musikalischen Wendemanövern überraschen sie mit spieltechnisch
brisanten Arrangements. Sie führen das Publikum aus den Gewohnheiten des Hörens
hinaus in ein neues Empfinden für die Kraft vertrauter Stücke, in dem sie
impulsiv gegen sie anstürmen oder sie nachhaltig durchkreuzen, ohne deren
Flagge einzuholen. Dabei bleiben Horn & Pipe nicht nur ihrer „Untreue“
zu den musikalischen Standards treu. Seit die befreundeten Musiker sich mit
ihrem Crossover auf den Weg durch Deutschlands Kirchen gemacht haben, ist es ihr
Konzept geblieben, sich auf kein Konzept einzulassen.
Das Publikum honoriert diese Form der Selbstverwirklichung, die sich ohne das
Votum der Hörer vollzieht aber sich ihm dennoch anbietet. Neben Virtuosität und
Reife hat das Duo in mittlerweile über 140 Kirchenkonzerten und Auftritten im
Rahmen von Musikreihen (zuletzt beim Festival Europäische Kirchenmusik 2003 in
Schwäbisch Gmünd) an Identität gewonnen.
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29.
April 2007, 19.00 Uhr -
Elisabeth Zawadke, Feldkirch, Österreich
Nach ihrem Studium an
der Hochschule für Musik in München (bei den Professoren
K. Schnorr, F. Lehrndorfer, E. Krapp, W. Hörlin), das sie mit dem Diplom im
Konzertfach Orgel, dem Meisterklassendiplom Orgel und dem A-Diplom im Fach
katholische Kirchenmusik abschloss, ergänzte Elisabeth Zawadke ihre Ausbildung
bei Jean-Claude Zehnder an der Schola Cantorum Basiliensis und bei Guy Bovet in
der Konzertklasse derMusikhochschule Basel (Solistendiplom).
Von mehreren Auszeichnungen, die sie erhielt, seien der erste Preis beim
Bundes-wettbewerb "Jugend musiziert" 1989 und der erste Preis beim "Europäischen
Wettbewerb für junge Organisten" (Slowenien 1992) erwähnt, das "Stipendium
für Musik 1993" der Landeshauptstadt München, der "Felix Mottl
Gedächtnispreis" 1994, der "Förderpreis für junge Künstler" des
Freistaates Bayern 1998, sowie der "Hans Balmer Preis" 2001 (Basler
Organistenverband).
Seit 1998 unterrichtet Elisabeth Zawadke als Dozentin eine Orgelklasse am
Vorarlberger Landeskonservatorium
in Feldkirch.
Hier leitet sie auch den 2004 neugegründeten Lehrgang Kirchenmusik C.
1999 Gründung der Orgel-Meisterkurse Feldkirch
2001 Gründung von "Mixtur - Vereinigung zur Förderung
und Weiterbildung von Organisten"
Seit 2002 Beirat in der
"Impulse-Privatstiftung"
Seit 2003 Personalvertreterin am Landeskonservatorium
Seit 2004 Mitorganisation des Internationalen
Orgelimprovisationsfestivals am Vorarlberger Landeskonservatorium
Sie übt eine umfangreiche Konzerttätigkeit aus, die auch durch zahlreiche
Rundfunkaufnahmen, und CD-Produktionendokumentiert ist. Sie folgte
Konzerteinladungen in Europa und Japan, unter anderem im Rahmen der
Internationalen Musikfestwochen Luzern, der Orgelfestivals in Magadino und
Asturias, des Flandern-Festivals, sowie des A'Devantgarde-Festivals.
Musikalische Zusammenarbeit als Solistin verband sie bisher mit dem
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Hans Zender, dem Münchener
Rundfunkorchester unter Werner Seitzer, dem Orchestre de l'Opéra de Rouen unter
Dietrich Henschel, den Bamberger Symphonikern unter Gustavo Dudamel, dem Chor
des Bayerischen Rundfunks unter Michael Gläser, dem Münchener Bach-Chor unter
Hanns-Martin Schneidt, dem Balthasar-Neumann-Chor unter Daniel Reuss, dem
Kammerchor
Kiew unter Mykolai Hobdytch, dem Feldkircher Kammerchor unter Martin Lindenthal,
dem BRass-Ensemble, München, sowie mit Heinrich Schiff, Hannes Läubin, Guy
Bovet, Günter Wehinger, Robert Schneider und anderen.
Sie spielte Uraufführungen von G. Bialas, H. Genzmer, W. Hiller, R. Schtschedrin,
J. Widmann, T.P. Challulau, S. Bhagwati, M. Floredo, R. Aberer, H.-U. Kreuels,
R. Pezold, Th. Thurnher und anderen.
Darüberhinaus arbeitet sie seit 1993 als freie Autorin für den Bayerischen
Rundfunk, Abt. Ernste Musik, und war dort mehrfach auch als Redaktionsvertretung
tätig.
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10. Juni 2007, 19.00 Uhr -
Klemens
Schnorr, Freiburg
Klemens Schnorr,
geboren 1948 in Amorbach/Odenwald, Absolvent der Musikhochschule und der
Universität München (Orgel bei Franz Lehrndorfer, Musikwissenschaft bei Rudolf
Bockholdt), ist Nachfolger von Ludwig Doerr als Professor an der Musihochschule
Freiburg und als Domorganist am Freiburger Münster. Er spielte bereits zwei
Konzerte an unserer Orgel.
Gerne
folgte er einer weiteren Einladung und wird das 111. Konzert auf der Plum-Orgel
von 1990 spielen.
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08. Juli 2007, 19.00 Uhr -
Katherine Nikitine, Paris / Paolo Oreni, Treviglio
Die 1985 geborene
Katherine Nikitine erhielt bereits mit drei Jahren Klavier- und
Violinunterricht. Mit zehn Jahren trat sie ins Pariser Konservatorium ein und
begann mit Klavier, ein Jahr später mit Orgel; mit sechzehn Jahren erhielt
einen 1 Prix für Orgel, zwei Jahre später für Klavier. Derzeit ergänzt sie ihre
Studien bei Lazko, einem der letzten Schüler des legendären Heinrich Neuhaus.
Seit September 2004 ist
sie Titularorganistin an St. Vigil in Meran.
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16. September 2007, 19.00 Uhr
-
Gerhard Löffler, Frankfurt
Gerhard Löffler (*1979) stammt aus
dem hessischen Wächtersbach.
Mit 12 Jahren begann er seinen Orgelunterricht zunächst bei heimischen Lehrern,
doch schon 1993 ging er als Privatschüler zu Prof. Martin Lücker nach
Frankfurt.1997 wurde er als Jungstudent in Lückers Klasse an der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Frankfurt aufgenommen, nachdem er als Preisträger
aus dem Bundeswettbewerb Orgel ("Jugend musiziert") in Leipzig hervorgegangen
war. Seit 1999 studiert er evangelische Kirchenmusik und Orgel (Künstlerische
Ausbildung) in Frankfurt.
Zwei Stipendien, das Edward Jabes Scholarship und das Alice Tully Scholarship,
ermöglichten Gerhard Löffler ein Studienjahr (2002 - 2003) an der Juilliard
School of Music in New York. Von Prof. Dr. John Weaver, dem Nestor der
amerikanischen Orgelschule, und Prof. Judith Clurmann, der Dirigentin der "Juilliard
Choral Union", empfing er wesentliche künstlerische Impulse, außerdem wurde er
Assistent von Prof. Clurmann.
Im Mai 2004 gewann Gerhard Löffler beim 3. Horst-Dieter-Veeck-Orgelwettbewerb
der Musikhochschule des Saarlandes, Saarbrücken, den 1. Preis.
Orgelkonzerte spielt Gerhard Löffler seit seinem 16. Lebensjahr. Höhepunkte
waren Auftritte in St. Nikolai, Leipzig, in der Alice Tully Hall, der Carnegie
Hall und der Holy Trinity Church in New York, in der Paulskirche Frankfurt am
Main und nicht zuletzt die Uraufführung von Dimitri Terzakis' "Friedensgebet"
für Sopran und Orgel im Rahmen der Buchmesse Frankfurt 2003.
Gerhard Löfflers Repertoire umfaßt Werke aus allen Stilepochen der Orgelmusik.
Seit 2004 ist er Organist der Martinuskirche in Frankfurt-Schwanheim, an deren
Schuke-Orgel er eine CD mit Werken von Bruhns, Bach, Reubke und Hindemith
einspielte.
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04. November 2007, 18.00 Uhr
- Peter Alexander Stadtmüller,
Monika Stadtmüller-Feja, Mainz, (Orgel und Oboe)
Peter Alexander Stadtmüller stammt aus
Heidenheim/Brenz und studierte an der Musikhochschule Stuttgart bei Anton
Nowakowsky, Johann Nepomuk David und Hans Grischkat. Außerdem absolvierte er ein
Kapellmeisterstudium und ein musikwissenschaftliches Studium an der Universität
Tübingen. Weitere Studien folgten bei Anton Heiller (Wien), Marie Claire Alain
(Paris) und Kurt Thomas (Detmold).
Er war von 1952-60 Domchordirektor in
Rottenburg, anschließend bis 1970 Chordirektor und Organist an St. Elisabeth in
Stuttgart und Lehrbeauftragter an der dortigen Musikhochschule.
Seit 1971 war er bis zu seiner
Pensionierung Professor für Orgel und Leiter der Kirchenmusikabteilung der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zahlreiche Rund-funk und
Schallplattenaufnahmen, sowie Konzerte führten ihn in fast alle europäische
Länder, nach Israel und in die USA.
Monika Stadtmüller-Feja,, geboren 1965
in Rottenburg am Neckar, erhielt ihren ersten Oboenunterricht beim damaligen
Solooboisten des Philharmonischen Orchesters Mainz, Günter Müntel. Sie begann
ihr Studium bei Liviu Varcol (Solo-Oboist des Radio-Sinfonie-Orchesters
Frankfurt) und setzte es bei Prof. Winfried Liebermann an der staatlichen
Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim fort, wo sie das Musiklehrer- und das
Orchestermusiker-Diplom erwarb. Meisterkurse, u.a. bei Prof. Ingo Goritzki
ergänzten ihre Ausbildung.
Sie erhielt ein zweijähriges Stipendium
der Villa Musica Mainz, hatte in ihrer Studienzeit eine Praktikantenstelle im
Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz inne und wurde mehrfach auch von
anderen Orchestern verpflichtet (Karlsruhe, Osnabrück, Mainz, Gießen).
Neben ihrer Lehrtätigkeit widmet sie
sich hauptsächlich der Kammermusik. Seit 1999 ist sie Mitglied des Trio d’Anches
Frankfurt.
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02. Dezember 2007, 18.00 Uhr
- Wolfgang Hausmann,
Esslingen
Das diesjährig
Advents- und Weihnachtskonzert soll ein Benefizkonzert für unsere
Partnergemeinde St. Josef in Molodetschno, Weißrussland, sein.
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