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Verein zur Förderung der Orgel und Kirchenmusik

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Orgelbild

Orgelbild gross

Orgel der Fa. Peter PLUM, Marbach am Neckar

39 Register - III/P

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Geschichte

Als Ende der 40er Jahre die Pfarrkirche gebaut wurde, plante man eine große dreimanualige Orgel mit 47 Register. Der Einbau der Orgel erfolgte in verschiedenen Etappen, 1949, 1955, 1962 und 1969. Wenige Jahre nach der Fertigstellung der Orgel zeigte sich leider, wie störanfällig das Instrument war. Nach Anhörung verschiedener Fachleute war man sich einig, dass eine Reparatur nicht in Frage kam, sondern ein Neubau unter Verwendung brauchbaren Pfeifenmaterials anzustreben sei.

Da die alte Orgel einen akustisch sehr ungünstigen Platz (hinten auf der Empore) hatte, war zunächst ein geeigneter Standort zu suchen. Nach vielen Überlegungen bot sich als einzige Möglichkeit die Aufstellung im Emporenbogen an. Da man Chor und Orgel nicht trennen wollte, gab es keine andere Lösung als eine vorgezogene Empore. Es wurde um jeden Zentimeter gerungen, schließlich musste die Orgel schweren Herzens noch einen Meter zurück gesetzt werden. Aus Rücksicht auf die Wahrung des architektonischen Gesamtbildes mussten Kompromisse zwangsläufig eingegangen werden, da sonst das gesamte Projekt gescheitert wäre.

Die in der Planungsphase immer wieder geäußerten Befürchtungen, Orgel oder Empore würden der Architektur schaden, haben sich nach mehrheitlicher Meinung inzwischen als haltlos erwiesen, im Gegenteil: Die Kirche hat durch die neue Orgel zusätzlich eine optische Aufwertung erfahren. Der Prospekt greift in der Kirche vorkommende Formen auf und fügt sich harmonisch in die Architektur ein. Durch ein farbiges, goldverziertes Gewand ist die Königin der Instrumente auch optisch ein Schmuckstück geworden.

Im eingezogenen Orgelfuß befindet der Spielschrank. Das Positiv und das Hauptwerk sind übereinander angeordnet, rechts und links flankiert vom Pedalwerk. Im Hintergrund steht das Schwellwerk. Die Orgel hat 39 Register mit zusammen 2901 Pfeifen. Die Spieltraktur ist mechanisch; die Registertraktur ist elektrisch; eine elektronische Setzeranlage ermöglicht das Speichern von 256 Registermischungen.

© Wolfgang Hausmann

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Disposition St. Albertus Magnus, Oberesslingen

I. Manual (Positiv) II. Manual (Hauptwerk) III. Manual (Schwellwerk)
Rohrgedeckt 8' Bourdon 16' Geigenprincipal 8'
Salicional 8'  Principal 8'  Gambe 8'
Prästant 4' Lieblich Gedeckt 8' Voix céleste 8'
Koppelflöte 4' Octave 4' Prestant 4'
Nasard 2 2/3' Traverse 4' Flûte 2'
Doublette 2' Quinte 2 2/3' Plein-Jeu IV 2'
Terz 1 3/5' Octave 2'
Larigot 1 1/3' Mixtur V 1 1/3' III. Manual (Bombarde)
Scharf IV 1' Cornet V 8' Flûte 8'
Cromorne 8' Trompete 8' Flûte à cheminée 4'
Tremulant Tremulant Basson 16'
    Hautbois 8'
    Trompette harmonique 8'
    Tremulant
  Pedal  
  Principal 16'  
  Subbaß 16'  
  Octavbaß 8'  
  Gemsbaß 8'  
  Choralbaß 4'  
  Hintersatz IV 2 2/3'  
  Posaune 16'  
  Trompete 8'  
     
Koppeln: Normalkoppeln, zusätzlich: 4' III/P, Bombarde 16'/III, Bombarde 4'/III; Labiale 16'/III, Labiale 4'/III
8 x 4 x 8 = 256 Setzerkombinationen, Sequenzer auf/ab
Erbauer: Orgelbau Peter PLUM, Marbach/Neckar, 1990.
Disposition: Bernhard Ader, Wolfgang Hausmann, Peter Plum.
Orgelweihe: 18. November 1990.

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mp3

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Reger, Benedictus op. 59

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Rinck, Flötenkonzert, 1.Satz

 

Alle Aufnahmen sind der CD:

50 Jahre St. Albertus Magnus, Oberesslingen, 10 Jahre Plum-Orgel

Peter Alexander Stadtmüller (Mainz) spielt Werke von Bach, Böhm, Fink, Reger, Rinck und Schroeder.

Aufgenommen Oktober 2000.

 

Die CD kann zum Preis von € 12,-- bezogen werden über  

Hier gibt es kostenlose mp3-Player zum Download...

                    

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